Fotoprojekt | BIWYFI #3


Morgääähn!

Heute Morgen ist Fräulein Mimi als Goldmimi unterwegs - zumindest solange sie die Acrylfarbe nicht von den Fingern bekommt.  Luzia Pimpinella hat heute wieder zum Fotografieren aufgerufen unter dem Motto Goldschätze.



Gold? Ernsthaft? Ja, Gold! Großartig...

So oder so ähnlich war meine erste Reaktion, denn ich kann die Farbe Gold so gar nicht leiden. Ich weiß nicht woher meine Abneigung gegen die Farbe kommt, aber wahrscheinlich verbinde ich sie mit "alt", "angestaubt", "antiquiert" oder so ähnlich. In meiner Wohnung gibt es deshalb absolut nichts, das irgendwie ein wenig gülden ist. Nicht einmal Schmuck! Was also tun, wenn man gerne beim Fotoprojekt mitmachen möchte, aber was Gold betrifft absolut unterversorgt ist?

Richtig! Man denkt nach ; )

Zuerst ist mir da Professor M. eingefallen - der ist ja quasi mein Goldschatz *schnulz*, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er sein Gesicht hier beim Stöbern nicht sehen will. Also muss eine andere Lösung her.

Warum nicht ein bissl "spielen" und ein DIY-Projekt draus machen. OK...aber Gold?! Nee!
Also ist aus Gold im nächsten Schritt "Goldgelb"geworden, was schon ein bissl mehr meinem Farbempfinden entgegen kommt. Diese Farbe hat sich durch Zufall auch im Supermarkt finden lassen: Abtönfarbe. Nur, was damit tun? Hm... da stehen noch Leinwände rum, damit muss sich doch was machen lassen.
Und da Fräulein Mimi Lust auf hemmungsloses Rumklecksen hatte, ist kurzerhand das Wohnzimmer mit Folie ausgelegt, eine Schablone ausgeschnitten, auf die Leinwand gelegt und drauf herum gekleckst worden.

... hm ...

Das war jetzt mein *rechen* drittes DIY-Projekt in Folge, das schief gegangen ist. Beim Abziehen der Schablone sah es ziemlich unschön aus. Keine scharfen Kanten. Echt doof. Mal ganz davon abgesehen dass die Farbe eher an versprühten Senf erinnerte, als an Goldgelb... Nicht mal die gelbe Klebefolie konnte das DIY-Desaster retten. Trotzdem mag ich den Effekt - also dieses Gesprenkel und Getropfe, mal ganz davon abgesehen dass es irre viel Spaß gemacht hat : )



Also alles auf Anfang. Schlussendlich habe ich die Technik beibehalten, mich aber vom Format her ein wenig verkleinert und - natürlich - dem Motto nachgegeben. Wobei, letzteres stimmt nicht so ganz. Gold-Acrylfarbe ist ausverkauft gewesen - als hätte der Baumarkt geahnt, dass ich sie nicht haben mag - , also gibt es Bronze - gefällt mir sowieso besser ; ) Aber schaut selbst, was aus meinem abendlichen BIWYFI-Rettungsprojekt wurde:





Achso... das soll ein Diamant sein *lach*. Ich stehe dem Ganzen ja noch eher kritisch gegenüber. Ein kribbeliges Gefühl hat das Ergebnis nicht gerade in mir ausgelöst, obwohl ich diese Kindergartentechnik mit der Zahnbürste ja echt mag. Vielleicht ist es Gewöhnungssache...

 Andere Goldschätzchen findet ihr wie immer auf Luzia Pimpinellas Blog,  hier.


Wünsche einen entspannten Start in den Donnerstag!






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ABOUT THE AUTHOR

Wer ist Mimi, wenn sie nicht gerade Mimi ist? Ohne die Anonymität zu brechen, so viel sei gesagt, Mimi kommt ursprünglich aus der Werbebranche und beschäftigt sich nun schon seit vierzehn Jahren mit Gestaltung. Dabei kommt ihr meist Miss Perfect in die Quere, die gerne alles auf Anhieb optimal haben will, was - wenn wir mal realisitisch sind - selten der Fall ist. Fräulein Mimi gestaltet daher selbst nicht gerne, denn meist dauert es Ewigkeiten, bis Miss Perfect zufrieden gestellt ist. Dann startete Mimi diesen Blog, um einerseits zu lernen Miss Perfect unter Kontrolle zu halten und andererseits wieder Spaß am Gestalten zu bekommen. Die Schlacht geht weiter...

3 Kommentare:

  1. Früher fand ich Gold einfach furchtbar, doch mittlerweile kann ich es echt gut sehen. Und dann auch noch als Diamant.
    Goldige Grüße
    Katrin

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  2. Ich find, das sieht ziemlich hübsch aus. Ich finde, das Gekleckse verleiht ihm das gewisse Etwas. :)

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  3. Hier ein Kommentar von Fräulein Famos, den Sie ausversehen in meinen Testblog gepackt hat ;)

    Hallo Mimi,

    ich muss gestehen, dass ich eine Weile lang auch recht ungoldig gesinnt war - mittlerweile hat sich das aber irgendwie gegeben bzw. fast ins Gegenteil verkehrt. (Das schreibt dir diejenige, die gerade einen mit goldenen Fäden durchwebten Pulli trägt - hätte ich vor einem Jahr auch noch nicht gedacht... :))

    Aber nicht nur gold, sondern metallische Töne insgesamt haben bei mir ein Revival erlebt. So bin ich von deiner Bronzekunst auch ziemlich angetan.

    Liebe Grüße, Naomi

    P.S.: Einen schönen Blog hast du hier - ich habe dich gerade meinem bloglovin-feed hinzugefügt. Soll heißen: Ich komme wieder! :)

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