DIY unfreiwillig | Camera obscura


Sonntag-Morgen, sechs Uhr, Stille, der Regen tropft, ... ganz leise hört man ein stetes "ch-ch-ch-ch"...

Fräulein Mimi hat nicht mehr schlafen können und sich auf dem Balkon - damit sie die Wohnung nicht schmutzig macht - einem ihrer neuen DIY-Projekte gewidmet. Woher das ominöse ch-ch-ch-ch-Geräusch her kommt, erfahrt ihr wenn's vorzeigbar ist, versprochen ; )
Ja mittlerweile bin ich bei den Projekten angekommen die mehr als einen Tag Vorbereitung verlangen. Das nervt ein bissl, denn Geduld ist beim Samstags-Shopping ausverkauft gewesen... Insgesamt liegen hier wieder Materialien für vier Projekte rum, die gerade parallel laufen. Ich freue mich schon sehr darauf zu sehen, wie es aussieht wenn's dann mal fertig ist.

Heute geht's aber erst mal auf die Mainland Games nach Rüsselsheim - trotz Regen. Eigentlich ist das auch viel authentischer, denn als ich damals in den Highlands war, hat es auch während der games geregnet. Es muss anscheinend so sein : ) Wenn ihr alle schön brav seid, gibt's nachher auch ein paar Eindrücke von den starken Jungs und Mädels und ihren Baumstämmen ; )

Damit ihr aber bis dahin auch was zu gucken habt, zeige ich euch ein Bild, das ich am Donnerstag aufgenommen habe. Professor M. hat nämlich - ausversehen - ein DIY-Projekt bei mir im Schlafzimmer installiert. Es war sehr sonnig am Donnerstag-Nachmittag und als ich die Rollos im Schlafzimmer herunter gelassen habe, hat es mich fast umgehauen. Mein Schlafzimmer wurde zur Camera obscura und ich konnte das Treiben am Haus gegenüber beobachten. Fräulein Mimi ist dermaßen fasziniert gewesen, dass sie sich nicht mehr wirklich von dem Anblick lösen konnte. Das nenne ich mal gelungene Dekoration. Sowas hätte ich gerne öfters an dieser - leider noch - kahlen Schlafzimmerwand.

Ist euch so etwas auch mal passiert? Ich bin immer noch ziemlich ...wie sagen meine SchülerInnen ... geflashed von dem Anblick ; ) Aber schaut selbst:








Sorry für die schlechte Qualität, aber das Bild war auch nicht wirklich scharf. Dafür war der Raum noch zu hell und der Spalt wohl zu breit. Die Fassade des Nachbarhauses steht übrigens auf dem Kopf, deshalb hängt der Sonnenschirm links in der Mitte auch kopfüber.
Wer mehr zum Thema Lochkamera/ camera obsura erfahren will, kann das hier auf Wikipedia nachlesen.

Ich wünsch euch einen gemütlichen Sonntag! Entspannt schön : )





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ABOUT THE AUTHOR

Wer ist Mimi, wenn sie nicht gerade Mimi ist? Ohne die Anonymität zu brechen, so viel sei gesagt, Mimi kommt ursprünglich aus der Werbebranche und beschäftigt sich nun schon seit vierzehn Jahren mit Gestaltung. Dabei kommt ihr meist Miss Perfect in die Quere, die gerne alles auf Anhieb optimal haben will, was - wenn wir mal realisitisch sind - selten der Fall ist. Fräulein Mimi gestaltet daher selbst nicht gerne, denn meist dauert es Ewigkeiten, bis Miss Perfect zufrieden gestellt ist. Dann startete Mimi diesen Blog, um einerseits zu lernen Miss Perfect unter Kontrolle zu halten und andererseits wieder Spaß am Gestalten zu bekommen. Die Schlacht geht weiter...

1 Kommentare:

  1. Oh, wie cool - Physik im Alltag! :-)

    Liebe Sonntagsgrüße von Svenja
    (die sich freut, deinen Blog jetzt auch gefunden zu habe. Danke für den netten Kommentar!)

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