DIY | Sprechblase als Wanddeko aus Draht und Stoff


Hej, hej!

Auch wenn das Wetter momentan trist, kalt, grau und vor allem nass ist - hier geht's weiter farbig zu! Ich habe mich mal wieder meiner Lieblingsbeschäftigung gewidmet: dem Kleben!

Kleben macht Spaß, weil es schnell geht und ich (zugegebenermaßen) den Geruch mag. Außerdem brauchte ich mal wieder ein fast totsicheres DIY-Projekt, nachdem in letzter Zeit so viele gescheitert sind oder zumindest Dr. Perfects Perfektionsdrang nicht standhalten konnten!

Letzte Woche hat Fräulein Mimi erst einmal eine Bastelpause eingelegt - naja, ist wohl eher eine Pseudo-Pause gewesen, denn Dr. Perfect hat kurzerhand das Kommando übernommen. Ich war noch nicht ganz zufrieden mit dem Blog-Design. Alles war so zugequetscht und eng. Kein Weißraum - gar nicht gut!

Während ich mir also den Quelltext vorgeknöpft habe, hatte ich auch Zeit nebenbei ein paar von ► Copy Paste Loves Blog-Tutorials zu machen. Zeitweise wurde ich zwar halb wahnsinnig - ja, nur halb, zumindest aus meiner Perspektive... - aber mit ein wenig Geduld kann man das dank der guten Erklärungen schon durchsteigen. Ich bin allerdings immer noch nicht weiter was die Vergabe von Icons für Labels betrifft. Das funktioniert hinten und vorne nicht. Selbst Mira von CopyPasteLove hat versucht zu helfen, aber der Code zeigt keine Wirkung. Mittlerweile bin ich mit meinem Latein am Ende (denn ich habe schon das Gefühl zu verstehen was ich da tue, aber ich glaube die Stelle an der ich den Code einfüge ist die falsche). Nun habe ich mir überlegt einen Quelltext-Rohling für meine Non-Print-Profis in der Schule zu basteln. Vielleicht können die mir weiterhelfen. Sie sind einfach näher an der Praxis dran als ich und haben viel mehr Erfahrung. Ich werde euch auf jeden Fall berichten sobald ich weiß wie es funktioniert. Wäre ja eine schicke Lösung, richtig? So lange bleibt mein neues Papierflieger-Icon bestehen.

A propos Icons. Dank des Tutorials bei CopyPasteLove habe ich nun auch social-media-buttons - wobei es eher "like-me"-buttons geworden sind, denn mit einer eigenen facebook-Seite möchte ich nicht anfangen, twitter mag ich ohnehin nicht und pinterest und Co ist zwar schön anzuschauen, aber ich möchte nicht dass mein Blogger-Leben Überhand nimmt. Also habe ich mir einen kleinen Bloglovin-Button ausgedacht, das typische RSS-Feed-Icon für Google-Friend zweckentfremdet und ein kleines Briefsymbol gebastelt zum Folgen per Email. Guckt mal da drüben rechts! Schick, gell? Ich war dann auch ziemlich angetan als der hover-Effekt endlich funktionieren wollte. Es war ein richtiger K(r)ampf bis ich den Button-Links die hover- und Auszeichnungs-Eigenschaften der restlichen Links des Conent-Wrappers ausgeredet hatte, die ja eigentlich eine grüne Hintergrundfarbe erhalten. Professor M. kann euch ein Liedchen von meinen Flüchen und Grummel-Anfällen singen...

Und nachdem die Buttons fertig waren, habe ich in einem Anfall von "Man-bin-ich-gut" die Aufteilung meines Blogs vertauscht. Das Archiv, die Labels und Co. sind nun rechts und die Blogeinträge links. Außedem wurde das "Zuviel" an "Geschnörkels" entfernt (wobei es immer noch genug gibt, aber irgendwie mag ich das ja auch und muss erst noch entscheiden ob ich es nicht doch beibehalte - denn irgendwie habe ich mich an die kleine rothaarige Mimi in der Kiste und den ungeschickten Scribble-Effekt gewöhnt).

Was haltet ihr von "Neuerungen"?

Aber zurück zum Thema. Ich wollte euch ja eigentlich mein erstes DIY-Projekt vorstellen, dass seit langem mal wieder ein zufriedenstellendes Ergebnis hervorgerufen hat. Perfektes Timing, denn Annette von ► blick7 (ist übrigens ein oder zwei Blicke wert) sucht nach Herzblutprojekten im September, die ein bissl rustikaler daher kommen. Naja...das passt ja fast ; ) Ihr findet bei ihr auf der Seite auch ganz viele andere DIY-Projekte von vielen fleißigen Bastel-Bienchen : )




Bei  theredthreadblog - der nebenbei gesagt auch unglaublich schön gestaltet ist - habe ich eine tolle Anleitung gefunden, um aus Draht und Stoff eine Sprechblase zu basteln, die man mit einer passenden Aussage versehen an die Wand pinnen kann. Sehr schicke Idee. Ich war sofort angetan und musste das natürlich nachmachen. Hier ist der Originallink zu  theredthreadblog.
Dort wird es übrigens Wire-Wrapped Word genannt...irgendwie eingehender als mein zusammen gestammelter deutscher Titel *hochzeig*. Ähem...



Was benötigt man also? Draht (ca. 1,75 m. Eher den stabileren kaufen, nicht den ganzen dünnen für filigrane Bastelarbeiten, aber auch nicht zu dick, sonst ist er schwer zu biegen). Stoffbahnen von ca. 1,5 cm Breite und 40 cm Länge in der Farbe eurer Wahl. Eine Vorlage, die ihr unter theredthreadblog herunterladen könnt. Wahlweise könnt ihr euch  hier auch meine Sprechblase schnappen oder ihr fertigt euch euer eigenes Muster mit eigenem Text an (es gibt ganz viele Schulschriften auf dafont, die sich dafür eignen). Schlussendlich bietet die Textvorlage auch nur eine grobe Orientierung. Wenn man es per Hand vorzeichnet geht es bestimmt genauso gut, solange ihr darauf achtet die Buchstaben miteinander zu verbinden. Und - unabdingbar - ihr braucht Kleber! Ich habe keinen Heißkleber genommen, weil ich dachte, dass man das sehen könnte, deshalb habe ich den normalen aus der gelben Tube zur Hilfe genommen. Achso... ein wenig Geduld braucht ihr auch, aber dann kann es losgehen.



Kleber auf den Zipfel eines der Stoffenden verteilen, und die Spitze um eines der Drahtenden wickeln. Am besten im 45°-Winkel anlegen. Dann um den Draht wickeln und alle paar Zentimeter wieder Klebstoff auf dem Stoff verteilen, damit er sich nicht wieder abwickelt, wenn ihr los lasst. Um ein neues Sück Stoff "aufzufädeln", lasst ihr einfach eine Spitze vom alten Stück übrig, legt die Verlängerung an der inneren Seite des alten Stückes an, verklebt beide und wickelt wie gehabt weiter.

Ist der Draht komplett umwickelt, achtet darauf, dass am Ende noch loser Stoff am Draht übrig bleibt, denn dieser wird benötigt um die Sprechblase zu schließen.

Danach geht es ans Formen der Buchstaben. Wirklich erklären wie ihr vorgehen solltet kann ich euch ehrlich gesagt auch nicht. Versucht die Formen auf eurem Vordruck nachzuahmen, auch wenn sie nicht ganz 100% stimmen werden. Sie geben euch aber zumindest eine Ahnung davon, wie groß ihr eure Buchstaben und die Sprechblase formen müsst. Zur Kontrolle habe ich ab und zu mein Drahtmuster auf die Vorlage gelegt und hier und da noch einmal Hand angelegt.
























Wenn ihr fertig mit dem Formen seid, schließt die Sprechblase indem ihr das lose Ende des Drahtes mit einem Teil der Sprechblase überlappt, streicht auf den Rest Stoff noch etwas Kleber und verbindet beide Drähte miteinander. Abschließend habe ich noch den Anstrich meines Wortanfangs mit dem Rand des Drahtes verbunden, um mehr Stabilität zu erzielen. Ein Tupfer Heißkleber hat den Unterschied gemacht.

Draht Text und Kabelbefestigung Wire Bloom











Und nun: angucken und freuen!

Ich dachte mir meinem Kabel-Vögelchen im Flur fehlt die Stimme, daher "piep". Welchen Text würdet ihr "verdrahten" und wo würde eure Sprechblase ein Plätzchen finden?

Es grüßt,
die Mimi








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ABOUT THE AUTHOR

Wer ist Mimi, wenn sie nicht gerade Mimi ist? Ohne die Anonymität zu brechen, so viel sei gesagt, Mimi kommt ursprünglich aus der Werbebranche und beschäftigt sich nun schon seit vierzehn Jahren mit Gestaltung. Dabei kommt ihr meist Miss Perfect in die Quere, die gerne alles auf Anhieb optimal haben will, was - wenn wir mal realisitisch sind - selten der Fall ist. Fräulein Mimi gestaltet daher selbst nicht gerne, denn meist dauert es Ewigkeiten, bis Miss Perfect zufrieden gestellt ist. Dann startete Mimi diesen Blog, um einerseits zu lernen Miss Perfect unter Kontrolle zu halten und andererseits wieder Spaß am Gestalten zu bekommen. Die Schlacht geht weiter...

2 Kommentare:

  1. Ui, das sieht großartig aus! Allerdings kann ich mir vorstellen, dass ich zu ungeduldig für diese filigrane Arbeit wäre. Aber so ein "hallo" in einer Sprechblase am Eingang würde mir schon auch bei uns gut gefallen... LG, Annette

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    1. Huhu Annette,

      freut mich sehr dass du bei mir reingeschaut hast :)

      Also wirklich filigran war die Arbeit nicht. Und Geduld...naja, sie schadet nicht, aber so wirklich viel braucht man davon nicht. Wenn du den Stoff erst mal auf den Draht geklebt hast, läuft der Rest wie von selbst. Das Formen der Buchstaben geht einfacher und schneller als ich dachte. Danach musst du den Draht nur ein bissl in Form halten, bis du die Blase geschlossen hast, damit die Buchstaben sich nicht verzerren. Aber das ist kein größeres Problem gewesen.
      Wenn du Professor M. fragen würdest, könnte er dir erklären, dass ich hauptsächlich beim Aufkleben des Stoffes geflucht habe, weil der Stoff mit dem Kleber eher an meinen Fingern haften blieb, als auf dem Draht zu kleben. Zumindest am Anfang. Wenn das erste Stück Stoff an der Spitze hält, ist es nicht mehr so schlimm. Danach läuft das Umwickeln auch fast von alleine.

      Ich bin gespannt, ob du das Projekt in Angriff nimmst. Wenn du magst, kannst du hier deinen Link posten :) Würde mich freuen zu sehen, was daraus geworden ist :)

      Liebe Grüßle zurück,
      Mimi

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