Über webfonts und templates...

Erfahrung des Tages: Dr. Perfect hätte heute fast gewonnen und aufgegeben, aber Fräulein Mimi hat sich durchgesetzt.

Gestern Abend habe ich noch einiges über  Wordpress  gelesen und so wollte ich heute Morgen mal kurz ausprobieren, ob es wirklich wie angepriesen so viel besser ist als blogger. Mal kurz?! Daraus wurde dann "den halben Tag lang". Wordpress ist sehr umfangreich, jedoch nicht ganz kostenfrei, was mich abgeschreckt hat. Außerdem finde ich die Benutzeroberfläche für eine Anfängerin wie mich ungewohnt und unhandlich. Da liegt mir Blogger eher.  Nachdem ich sämtliche kostenfreie Designvorlagen ausprobiert habe und mir endlich aufgefallen ist, dass ich diese nur dann meinen Farb-/Typo-Wünschen anpassen kann, wenn ich dafür Geld bezahle, habe ich Wordpress vorerst den Rücken gekehrt.

"Hier bei blogger.com kann ich wenigstens ein bissl was anpassen und herum spielen", denkt Fräulein Mimi.

Beim Querlesen von Artikeln ist mir dann per Zufall einer in die Finger gefallen, der kurz und knapp aber informativ das Einbinden von  Templates  auf blogger.com erklärt (siehe hier: http://www.copypastelove.org/2011/12/btemplates-vorlage-benutzen.html).

"Ui, cool!", freut sich Fräulein Mimi. "Haben will..."



Bei sovielen kostenfreien Templates (schöne und kostenfreie findet ihr übrigens auf www.btemplates.com) ist die Wahl wirklich schwer gefallen - um vorallem DAS Template zu finden das zu mir und meinem Blog am besten passt (Professor M. war der Leidtragende...).
Das Herunterladen und installieren ist anschließend dank der Anleitung von Copypastelove (siehe Link oben) wirklich einfach gewesen. Aber, Dr. Perfect hat natürlich mal wieder was am Design zu meckern.

"Nein, nein, nein. Die Schrift geht mal garnicht, und die Farben auch nicht. Was bringt es mir jetzt Wordpress den Rücken zugekehrt zu haben, wenn ich auch hier das Template nicht weiter anpassen kann?! Unerhöhrt!" 

Gut, dass Fräulein Mimi von Natur aus so tierisch neugierig ist.

"Hm, wofür hast du letztes Jahr die HTML- und CSS-Kurse belegt? Das muss doch irgendwie gehen!"

Also hab ich mich wieder auf meinen Hosenboden gesetzt und mich noch einmal lange und ausführlich mit dem Quellcode des Templates befasst. Erstaunlicherweise hab ich mich zumindest soweit zurecht gefunden, dass ich Farben, Positionen und Schriftgrößen anpassen konnte. Ein kleines Erfolgserlebnis - yeah! Auch die Schriftart hab ich auch angepasst, aber...

"Bäh! Da funktionieren ja nun nur noch die blöden Systemschriften! Nee! Das sieht nichts aus!", protestiert Dr. Perfect.

Und wieder googeln... Da ist plötzlich das nette Wörtchen  Webfont  wie ein silberner Streifen am Horizont aufgetaucht *hüpfspring*. Eine neue Schrift extern für die Headline einzubinden ist ein echter Triumph gewesen und blogmäßig zusammen mit dem Einbinden des Templates mein heutiger Tageshöhepunkt.
Nebenbei also wieder etwas sinnvolles gelernt, das ich meinen SchülerInnen nach den Ferien erzählen kann. Wenn es so weiter geht, werd ich durchs Bloggen noch richtig schlau ;)

Und so erstrahlt Fräulein Mimis Blog heute Abend endlich passend zum Blogthema in neuem Glanze. Ich freu mich :)

PS: Das Foto oben ist übrigens ein weiterer Triumph - da ich bisher erstens noch nie ein Foto mit GIMP und zweitens ohne gescheite Maus bearbeitet habe. Das Polaroid-Tutorial war zwar nicht der Oberknaller, aber wer nicht versucht, der nicht lernt, oder so ähnlich...

Stolz, stolz, stolz :)

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ABOUT THE AUTHOR

Wer ist Mimi, wenn sie nicht gerade Mimi ist? Ohne die Anonymität zu brechen, so viel sei gesagt, Mimi kommt ursprünglich aus der Werbebranche und beschäftigt sich nun schon seit vierzehn Jahren mit Gestaltung. Dabei kommt ihr meist Miss Perfect in die Quere, die gerne alles auf Anhieb optimal haben will, was - wenn wir mal realisitisch sind - selten der Fall ist. Fräulein Mimi gestaltet daher selbst nicht gerne, denn meist dauert es Ewigkeiten, bis Miss Perfect zufrieden gestellt ist. Dann startete Mimi diesen Blog, um einerseits zu lernen Miss Perfect unter Kontrolle zu halten und andererseits wieder Spaß am Gestalten zu bekommen. Die Schlacht geht weiter...

2 Kommentare:

  1. Hey,

    dass Wordpress etwas anders ist als Blogger, stimmt. Du kannst aber auch alles kostenlos machen, indem du dir irgendwo einen Webspace besorgst und dort dein HTML & co. lagerst. Da ist Blogger echt im Vorteil. Aber dafür kann man mit Wordpress echt viel machen, ohne dass ein HTML-Editor dir sagt: "Das geht so nicht!". Unsere Community wurde mit WP gemacht.

    Aber ich denke, wenn man sich genug auskennt, ist beides sehr gut, aber zum Bloggen bevorzuge ich auch Blogger :)

    Liebe Grüße, Mira

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  2. Huhu Mira,

    das mit dem Webspace und Wordpress habe ich auch gelesen, allerdings bedeutet das für mich momentan zuviel Aufwand. Ich mag erst mal schauen wie das Blogger-Leben so läuft, bevor ich mich auf eigenen Webspace stürze ;)

    Ich bin mal gespannt, wie sich die Arbeit mit Blogger für mich weiter entwickelt. Bisher bin ich ganz begeistert. Die Oberfläche ist handlich und die Hilfe hat bisher auch immer gepasst. Klar, in der HTML-Datei muss man n bissl suchen bis man sich im Template zurecht findet, aber das geht schon :)

    Danke dir übrigens für deinen Kommentar! Du bist die Erste :) *freuhüpfspring*

    Grüßle zurück,
    Mimi

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