DIY | Neon-Spray-Übertopf-Porzellan-Frenzy

Guten Morgen ihr kreativen Seelen,

naja, ok, Morgen ist ja schon fast nicht mehr wahr - erstaunlich wie lange es dauert einigermaßen anständige Fotos zu machen, die die Farbbrillianz der Originale erahnen lassen. Nicht ansatzweise hab ich's hinbekommen die Ergebnisse meines DIY-Projekts mit dem Neon-Spray so zu fotografieren, dass man sieht, wie grell die Farbe ist. Ich bin wirklich begeistert von dem Projekt!



Nachdem ich gestern die Neon-Farbe gekauft habe, musste es natürlich sofort losgehen - ist doch klar ; ) Hier im Haushalt war nichts vor Fräulein Mimi sicher. Alles habe ich mir zweimal angeguckt und überlegt, was ich noch alles mit dem Spray verschönern könnte. Schlussendlich habe ich mich für einen Übertopf, ein Apfelmus-Glas, eine Porzellan-Kanne (die ich vorher beim Antiquitätenladen um die Ecke für zwei Euro erstanden habe) und mein heißgeliebtes altes Bügeleisen, dass mittlerweile im Wohnzimmer als Türstopper fungiert. Ich war auch schon drauf und dran meinen Mini-Globus anzusprühen, aber der konnte sich dann doch noch vor Fräulein Mimis Spray-Frenzy in Sicherheit bringen.




Gut, dass Dr. Perfect gestern kein Mittagsschläfchen gehalten hat, denn vorausschauend klebte sie alles auf dem Balkon rings um die Sprühstelle ab. Auch die Wände! Weise, weise, kann ich da nur sagen. Mein Tipp an alle die das gerne auch ausprobieren wollen: klebt alles ab! Zieht euch Gummihandschuhe an. Je nachdem wie der Wind weht - und sei es auch nur ein kleines Lüftchen - pudert es euch die Umgebung um euer Sprüh-Objekt in der jeweiligen Farbe zu.



Nachdem ich alles abgeklebt hatte, durfte mein Test-Schaf starten. Fräulein Mimi dachte sich, dass man da nicht viel kaputt machen kann. Es ist ja sowieso nur ein Apfelmus-Glas. Wenn's nix ist, kommt's halt in den Container.
Das Schaf habe ich mit Alleskleber befestigt. Ich hätte gerne irgendwas tolles drauf geklebt. Irgend ein Motiv das mir gefallen hätte, aber ich habe wirklich NICHTS gefunden. Bei meinem Umzug letztes Jahr habe ich anscheinend alles an Kleinkruscht entsorgt. Naja, das Schaf habe ich in irgend einer Ex-Erinnerungsbox gefunden. Ist so gut wie alles andere, dachte Fräulein Mimi.

Ich bin ja eine totale Sprühanfängerin. Außer mit Haarspray habe ich noch nie mit sowas gearbeitet. Also hieß es erst mal schütteln, schütteln, schütteln. Mindestens eine Minute stand auf der Dose. So eine Minute kann ganz schön lang werden...
Danach näherte ich mich dem Schaf mit raschen, aber gleichmäßigen Sprühstößen im vorgeschriebenen Abstand von 20-30 cm - Dr. Perfect lässt grüßen...
Irgendwie sah das Ergebnis nicht so zufriedenstellend aus. Irgendwie gepunktet. Mit der Zeit wurde es aber deckender.
Danach hat mich nichts mehr halten können. Ratz-fatz hatte ich auch die anderen Gegenstände abgeklebt und konnte fröhlich weiter sprühen. Was ein Spaß, sag ich euch! Und so schön Grün! Ich hatte wieder dieses kindliche "Das-macht-sooo-viel-Spaß"-Kribbeln im Bauch ; )


Danach habe ich alles einfach an Ort und Stelle auf dem Balkon liegen gelassen. Abends war ich dann neugierig. Ich hatte gelesen, dass man die Sachen am Besten über Nacht trocknen lassen soll, aber ich konnte halt nicht warten - wie ein kleines Kind das vor den Geschenken unterm Tannenbaum steht.
Und siehe da - es war alles trocken. Kein Wunder, gestern war es ja auch ziemlich warm und ab nachmittags knallt die Sonne hier auf den Balkon.
Ich habe das Tape und die Plastikfolien entfernt und war vom Ergebnis extrem angetan. Saubere Linien. Nichts ist irgendwie ausgelaufen. Und die Kanne erstrahlt in neuem Glanz. Niemand würde glauben, dass ich sie für zwei Euro im Trödelladen gekauft habe. Schickes Designobjekt. Auch der ehemals ein wenig triste Blumentopf hat jetzt mehr Dynamik.



Dieses Neon-Spray-DIY-Projekt ist wirklich eine Sünde wert. Klar, die Kosten dafür sind nicht grade günstig (so ein Spray kostet um die 12 Euro - ich weiß allerdings noch nicht wie viele Gegenstände sich damit besprühen lassen), aber das, was dabei raus kommt ist beachtenswert. Fräulein Mimi ist im Sprüh-Rausch : ) Rette sich wer kann!









Achso, eine zuckersüße Anleitung zu einem schicken Marmeladenglas-Projekt in Quietsch-Gelb als Notfall-Helfer im Auto findet ihr übrigens ► hier bei Andrea von ► zuckerimsalz. Dadurch bin ich erst auf die Idee gekommen mein Testschaf zu starten. Ich suche aber immer noch nach der zündenden Idee für meinen Prototyp. Vielleicht etwas für die Schule? Zum Aufbewahren von Kreide oder Büroklammern etc?

Es grüßt,
die Mimi









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ABOUT THE AUTHOR

Wer ist Mimi, wenn sie nicht gerade Mimi ist? Ohne die Anonymität zu brechen, so viel sei gesagt, Mimi kommt ursprünglich aus der Werbebranche und beschäftigt sich nun schon seit vierzehn Jahren mit Gestaltung. Dabei kommt ihr meist Miss Perfect in die Quere, die gerne alles auf Anhieb optimal haben will, was - wenn wir mal realisitisch sind - selten der Fall ist. Fräulein Mimi gestaltet daher selbst nicht gerne, denn meist dauert es Ewigkeiten, bis Miss Perfect zufrieden gestellt ist. Dann startete Mimi diesen Blog, um einerseits zu lernen Miss Perfect unter Kontrolle zu halten und andererseits wieder Spaß am Gestalten zu bekommen. Die Schlacht geht weiter...

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