DIY | Farbstreifen-Collage à la Baumarkt

Letzten Winter bin ich über ein DIY-Projekt gestolpert, das mir zu der Zeit gerade recht gekommen ist. Meine Wohnung ist noch ziemlich kahl gewesen und ich hab dringend ein paar Bilder gebraucht.

                 "Als würde das jetzt anders aussehen..." *räusper*

Jaja, ich weiß. Ich hab noch viel Platz für Bilder an der Wand.
Bei diesem Projekt macht man mit Hilfe dieser Farbmusterkarten aus dem Baumarkt eine Collage. Wer sich noch an seine Kindergarten-/Grundschulzeit erinnert, wird daran besonders Spaß haben : )

Farbmusterkarten zerschnitten und auf Papier angeordnet

Ich bin also abends in den Baumarkt meines Vertrauens gestiefelt und habe dort mal rund geguckt und - natürlich - lieb gefragt, ob ich mir auch mehr als eine Farbmusterkarte mitnehmen darf. Der nette Mitarbeiter hat mich daraufhin nur wissend angegrinst und freundlich genickt. "Puh, Glück gehabt!"  Da ich (meist) ein rechtschaffener Mensch bin, hätte ich nicht gewusst was ich getan hätte, hätte der nette Mann nein gesagt.
Ich bin dann natürlich in den nächsten Tagen öfters im Baumarkt gewesen um mich über die neusten Farbtrends in Sachen Wohnraumgestaltung zu informieren ; )

Farbmusterkarten aus dem Baumarkt

Irgendwann hatte ich dann genug zusammen und es ging ans Ausschnibbeln. Das ist ganz schön nervig. Wäre Schulzeit gewesen, hätte ich bestimmt meinen netten Kollegen in der Weiterverarbeitung mal kurz um dessen Schneidemaschine gebeten...aber nein. Wir wollen ja schließlich Spaß beim DIY haben, also schneiden wir mit der guten alten Schere.

Wenn ihr alles fertig zurecht geschnitten habt, sucht ihr euch einfach nur noch einen Bilderrahmen eurer Wunschgröße aus, legt euch passend im Format ein Papier zum Bekleben hin - in meinem Fall habe ich es auf das Format meines Passepartouts zurecht geschnitten - und fangt an eure Farbkärtchen nach Lust und Laune zu ordnen. Ich habe im Internet Beispiele gesehen, bei denen Muster gelegt wurden oder die Farben in einem Farbverlauf angeordnet sind - beides hat mir ziemlich gut gefallen. Allerdings haben dafür meine Farbabstufungen nicht ausgereicht. Also mischen wir eben wild durcheinander.

Dann kommt der Lieblingsteil für alle Kleber-Schnüffel-Fetischistinnen unter uns: das Aufkleben der Farbkarten. Per Klebestift hat es bei mir nicht so gut gehalten - wahrscheinlich weil das Farbmusterkarten-Papier gestrichen ist. Da musste dann der chemisch-müffelnde Flüssigkleber mit der extra starken Wirkung ran! Und so sieht das Ergebnis danach an der Wand aus:

Fertige DIY Farbstreifen Collage

Ich finde, es hat was. Ich mag dieses Farbstreifen-Collagen-Projekt, denn es ist simpel und geht schnell. Ich glaube man könnte es auch gut mit Kindern machen. Muss ja nicht immer so super penibel genau aussehen, gell Dr. Perfect! Und weil ich daran soviel Spaß hatte - und noch Farbmusterkarten übrig waren *ähem* - habe ich direkt noch mal ein paar kleinere Rahmen für mein Schlafzimmer bestückt.

Alternatives Beispiel für die DIY Farbstreifen Collage

Wie ihr seht, hat Fräulein Mimi einen ausgeprägten Blau-Grün-Fimmel. Professor M. kann davon ein Liedchen singen... Gut, dass er zumindest Blau genauso gerne mag wie Mimi : )

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ABOUT THE AUTHOR

Wer ist Mimi, wenn sie nicht gerade Mimi ist? Ohne die Anonymität zu brechen, so viel sei gesagt, Mimi kommt ursprünglich aus der Werbebranche und beschäftigt sich nun schon seit vierzehn Jahren mit Gestaltung. Dabei kommt ihr meist Miss Perfect in die Quere, die gerne alles auf Anhieb optimal haben will, was - wenn wir mal realisitisch sind - selten der Fall ist. Fräulein Mimi gestaltet daher selbst nicht gerne, denn meist dauert es Ewigkeiten, bis Miss Perfect zufrieden gestellt ist. Dann startete Mimi diesen Blog, um einerseits zu lernen Miss Perfect unter Kontrolle zu halten und andererseits wieder Spaß am Gestalten zu bekommen. Die Schlacht geht weiter...

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